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Surenenpass Feedback
Feedback Mountainbiketour: Attinghausen Surenenpass Engelberg Beckenried Brunnen

FEEDBACK:
From: "Rudolf Felber" <rudolf.felber@felber-plast.ch>
Date: Wed, 26 Feb 2003 14:58:21 +0100
Foto-Album
von Rudolf Felber

Subject: Surenenpass 9. September 2002

Hallo Redorbiter

Am 9.9.02 habe ich zusammen mit Jürg Christen diese Tour unternommen und habe deine excellente Beschreibung verwendet, die nichts zu wünschen übrig liess. Perfekte Arbeit, Chapeau!!!!

Sende Dir hiermit meinen Bericht, der auf deiner Wegbeschreibung beruht und ein Fotoalbum. Die Lauferei ging in die Knochen. So mühsam hatte ich es mir echt nicht vorgestellt. Würde nächstes mal meine Trekkingschuhe mitschleppen, damit ich diese wechseln könnte. Desweitern ist mein Bike nicht geeignet zum Schultern, sondern mehr oder weniger nur zum Stossen.

Falls dich weitere Touren interessieren, die ich mit meinem Kollegen Jürg unternommen habe, könnte ich dich darüber dokumentieren. Die meisten dieser Touren haben im Kt. Luzern statt gefunden.

z.B. Malters-Stäfeli-Trochenmatt-Eigenthal-Kriens-Malters.
Menzberg-Rund um den Napf mit (Ahorn-Lüderenalp-Fankausergraben-Mettlenalp-Stächelegg-Napf-Menzberg.
Menzberg-Hasle-Schwarzenbergchrütz-Schimbrigbad-Entlebuch-Wohlhusen-Steinhuserberg-Menzberg.
Entlebuch-Glaubenberg-Sattelpass-Sörenberg-Entlebuch.

Haben fest im Sinne, auch deinen Tourenvorschlag Rund um die Mythen noch auszuprobieren.

Nochmals besten Dank für deine Anregung und die perfekte Beschreibung.

Bikergruss
Ruedi Felber

Surenenpass 09. September 2002

Strecke: Brunnen-Flüelen-Attinghausen-Heretswis-Schwandenberg-Höchiberg-Waldnacht-Eifruti-Angistock-Surenenpass-Blackenalp-Stäfeli-Alpenrösli-Engelberg-Grafenort-Buochs-Beckenried-Gersau-Brunnen.

Distanz laut Tacho (inklusive schieben) 86.4 km
Durchschnitt 12.0 km/h
Maximale Geschwindigkeit: 51 km (Asphaltstrasse nach Alpenrösli-Engelberg)
Höhenunterschied: 2191 hm (nach Höhenmesser am Computer)
Dauer nach Tacho: 7:14:58

Es würde ein happiger Tag, deshalb sind Jürg Christen und ich am 09.September um 06.04 Uhr in Wallisellen ab nach Brunnen gefahren. Das Wetter versprach nichts Gutes. Möglicherweise halte der Föhn bis Mittag, aber am Nachmittag gebe es Regen. Wir hatten aber riesiges Wetterglück. Erst am Abend und zwar auf der Heimfahrt begann es zu regnen. In Brunnen parkierten wir beim Schützenhaus.

Flüelen: Start 07.20 Uhr. Von Brunnen fährt man der Axenstrasse am Ufer des Urnersees entlang über Sisikon nach Flüelen. Bereits um 8 Uhr hatte es eine Temperatur von 23 °C und der Föhn blies uns böenartig entgegen. Teilweise mussten wir auf gerader Strecke im Wiegetritt gegen den Föhnsturm ankämpfen. In Flüelen geht der rot markierte Radweg durch die Riedlandschaft über die Holzbrücke und dann kann man alles auf der Naturstrasse auf dem Reussdamm bis Attinghausen fahren.

Attinghausen-Höchiberg: vom Reussdamm geht es rechts ab steil die Strasse hoch, an der Brüsti Luftseilbahn vorbei, nochmals ca. 400 steil hoch, dann biegt man rechts ab, kein Wegweiser, Fahrverbot. Links oben auf dem Berg sieht man die Antenne Heretswies. Jetzt geht es noch einige Meter geradeaus und dann steil aufwärts. Musste den kleinsten Kranz sowie den kleinsten und zweitkleinsten Gang einschalten bis zur UKW Antenne. Ab hier geht die Strasse etwas weniger steil. Man folgt der Strasse, zuerst immer noch Asphalt später dann Naturstrasse, vorbei an der Liegenschaft Schwandenberg, bis man auf den Wanderweg der von Attinghausen Richtung Brüsti-Surenen führt, trifft.  Jetzt heisst es ca. 30 Minuten schieben oder tragen, bis man den Höchiberg 1420 m erreicht. Beim Wegweiser sollte man den Weg links, Richtung Waldnacht-Surenen nehmen. Wir gingen geradeaus Richtung Brüsti, könnte man auch machen, und sind zurückgefahren, runter zum Waldnachterseeli. Man konnte alles fahren, ca. 3 km, zuerst eine Güterstrasse und dann ein guter Bergweg, bis man zum Fuss des Anstiegs auf den Surenenpass gelangt.

Eifrutt-Surenenpass:  jetzt beginnt der mühsamste Teil, 2 Stunden schieben und tragen, über Geröllhalden, Bach überqueren ohne Brücke, durch ein Schneefeld, bis man am Angistock Punkt 2004 ankommt, wo der Weg der über die Brüsti führt einmündet. Von hier ist es noch ca. 50 min bis zum Surenenpass

Endlich auf dem Surenenpass angekommen. Eine Wandergruppe von ca. 20 Personen sass schon da. Temperatur 14°C, und starker Wind, der Föhn hat gehalten obwohl es beim Aufstieg dunkle Regenwolken hatte, nicht vorzustellen bei brütender Hitze. Jeder Muskel im Rücken und in der Schulter gespürt. Noch nie so lange das Velo geschoben. Der Aufstieg war steiler als ich mir dies vorgestellt hatte.

Surenenpass-Engelberg: fantastischer Blick zum Titlis und ins Engelbergertal. Ein nicht zu steiler Bergweg führt nun zur Blackenalp. Mit ca. 10-12 km/h konnte man runterfahren. Manchmal kurz abgestiegen über grosse Steine und wenn ein Bächlein zu überqueren war, aber sonst kann alles gefahren werden. Ab der Blackenalp beginnt ein Fahrweg. Bei der Kappelle überquert man auf einer kleinen Brücke den Surenenbach. Jetzt geht es Richtung Stalden. Vor Stalden sind wir beim Steuber den Bergweg links steil runter. Gemäss Beschreibung wäre dieser fahrbar gewesen, aber nur für Verrückte. Wir haben das Bike runtergestossen. Unten angekommen konnte dann wieder gefahren werden und wir sind bei der Alp Stäfeli angekommen. Von hier geht es auf einer schönen Naturstrasse zum Alpenrösli. Kurz Rast gemacht und einen Bergkräutereistee getrunken. Dann ohne Halt bis Engelberg, zuerst auf der Naturstrasse und später auf der Asphaltstrasse. Es ging recht zügig. Vom Surenenpass bis Engelberg ist es 15 km.

Engelberg-Beckenried: Ausgangs Dorf, nach dem Seeli, folgt man dem roten Velowegweiser links ab. Dann führt der Weg durch den Wald der Engelbergeraa entlang bis Wolfenschiessen. Eine traumhafte Abfahrt. Weiter der ausgeschilderten Route folgen bis Dallenwil Station. Hier haben wir den Wanderweg der Aa entlang benutzt bis Oberdorf (Wil) hätten weiterhin der Aa folgen können, sind aber über den Ennerberg gefahren, runter nach Buochs und dem ausgeschilderten Weg (3) entlang bis nach Beckenried Fähre. Um 17.00 führte uns diese über nach Gersau, während der Überfahrt fielen einzelne Regentropfen.

Gersau-Brunnen: Nun waren es noch ca. gute 10 km der Hauptstrasse entlang bis Brunnen-Schützenhaus. Die letzten 5 km davon noch in strömenden Regen, der uns aber die Laune nicht mehr verderben konnte. Im Schützenhaus die Kleider gewechselt, und ab ging es Richtung Zürich.

Empfehlung: ev guten Trekkingschuh mitnehmen, sowie Kleider zum Wechseln. (Langarmleibchen und Unterleibchen dabei, sowie Windstopperweste, war froh darum für die Abfahrt nach Engelberg und später runter ins Tal.)

 


Bei der Vorbereitung in Brunnen

Bei der Vorbereitung in Brunnen

Auf der Axenstrasse Richtung Flüelen
Auf der Axenstrasse Richtung Flüelen

Strasse nach Heretswies
Strasse nach Heretswies

Blick von Heretswies in das Urnerland
Blick von Heretswies in das Urnerland

Auf dem Höchiberg angekommen
Auf dem Höchiberg angekommen

Waldnachterseeli,Blick auf den Surenen
Waldnachterseeli,Blick auf den Surenen

Am Fusse des Surenen, Blick zurück
Am Fusse des Surenen, Blick zurück

Jürg beim Langschnee
Jürg beim Langschnee

Vor dem Angistock
Vor dem Angistock

Endlich auf dem Pass angekommen
Endlich auf dem Pass angekommen

Jürg beim Downhill vom Surenen r. Engelberg
Jürg beim Downhill vom Surenen r. Engelberg

Jürg auf der Abfahrt Richtung Blackenalp
Jürg auf der Abfahrt Richtung Blackenalp

Blackenalpkapelle
Blackenalpkapelle

Bei der Blackenalp
Bei der Blackenalp

Jürg beim Steuber
Jürg beim Steuber

Jürg auf der Fähre in Beckenried
Jürg auf der Fähre in Beckenried

ein bisschen Müde
ein bisschen Müde

 

Vielen Dank für diese Tourenbeschreibung. Dieser Text und Fotos wurde von Ruedi Felber zur Verfügung gestellt. DANKE!

 

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